filmgedanken

Octalus – der Tod aus der Tiefe

In action, horror on März 2, 2012 at 4:38 pm

OT: Deep Rising, USA 1998, R, B: Stephen Sommers

Zuletzt die Wassermetapher an den Haaren gepackt und mit ihr den Boden gewischt. Was ich von mir selbst erwartet habe, hat sich ja nun bestätigt.

Das Kabelfernsehen bleibt jetzt erstmal aus. Ein echtes Meisterwerk hat mich in diesem jungen Jahr neu geerdet. Der Kontakt zwischen Zuschauer und Medium muß unmittelbarer sein, das habe ich gelernt. Kino kann also wirklich heilbare Wirkung haben.

Nicht von Werbeblöcken durchsetzt, sondern reine Augen-Film-Kommunikation – und die Ohren sind auch dabei.

Aber Kunst muß es ja auch nicht immer gerade sein. Unterhalten darf das schon.

Unterhält Kunst denn zwangsläufig nicht? Oder kann Unterhaltendes keine Kunst sein? Ich erinnere mich an meine Versprechen… deswegen gehe ich da mal nicht näher drauf ein.

Ergebnis: Kino im Kleinformat. Fernseher auf DVD- oder BluRayplayer voreinstellen. Gar nicht erst zufällig über ein Fernsehbild stolpern um eventuelles Liegenbleiben zu verhindern.

Direkter Konsum. Ungetrübte Freude.

Und dann, nach all diesem gutbürgerlichem und hochtrabenden Unsinn eben Trash. Mir macht das nichts. Schließlich wird ja intellektuell der begonnene Bogen zur Wassermetapher geschlossen.

 

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