filmgedanken

The Child – die Stadt wird zum Alptraum

In drama, thriller on März 12, 2012 at 8:38 pm

OT: Chi l’ha vista morire, ITA 1972, R, B: Aldo Lado, B: Fransesco Barilli, Massimo D’Avak, Ruediger von Spiess

Ah… Venedig!

Tatsächlich können Filme in ihrem eskapistischen Auftrag einen Ersatz fürs Reisen darstellen.

Wenn mir ein Film angenehme, warme Gefühle von Heimeligkeit und Geborgenheit vermitteln will, dann glaube ich das nie so richtig. Film soll – und da wiederhole ich mich – eben doch in erster Linie Geld in die Kassen der Produzenten spülen. Wenn die Macher eine Botschaft transportieren können, dann ist es eine Leistung und an sich schon Kunst.

Filme, die allerdings keine eskapistischen Ziele verfolgen, die reizen mich noch viel mehr zum Verreisen. Eine Welt kennenzulernen, die es in ihrer dargestellten Härte, Hässlichkeit und Boshaftigkeit geben könnte, das ist eine sehr spannende Sache. Daran teilzuhaben kann mir stärkere Gefühle vermitteln, als es eine virtuelle Traumreise je könnte. Ich bin insofern ein Filmmasochist.

Wie heißt es so schön: Nur Filme die beißen hinterlassen Spuren!

Weg mit den SISSI-, und anderen Postern von allen möglichen Machwerken. Reisebüros in denen Plakate von THE CHILD, oder WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN hängen, die lassen mich verreisen. Und auch wenn es nur im Geist sein sollte.

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