filmgedanken

Vorne ist verdammt weit weg

In komödie on März 29, 2012 at 5:36 pm

OT: Vorne ist verdammt weit weg, D 2007, R, B: Thomas Heinemann, B: Frank-Markus Barwasser

Was macht denn eigentlich einen Film zu einem bösen Film?

Zynismus? Gewalt? Grenzüberschreitung? Ein Lächeln zum falschen Zeitpunkt?

Und was ist denn eigentlich „böse“?

Keine Sorge, ich werde jetzt hier keine philosophische Abhandlung über das Böse an sich und seine in uns allen schlafende Form über das Internet ergießen. Damit ist das arme Ding schon zur Genüge gefüllt und ich will auf keinen Fall der berühmte Tropfen sein, der es zum Überlaufen, oder Platzen bringt.

Oder doch? Wäre das, mal abgesehen von der absurden Idee es könnte vielleicht sogar klappen nicht sehr böse? Das reine Böse?

Wenn ich mir das vorstelle: mein Name, für immer und alle Zeiten mit der Zerstörung des Internets verbunden. Das reinste Böse mit meinem Namen verwoben. Untrennbar. Mein Bild im Lexikon zum Eintrag „böse“.

Wow. Das ist nicht böse. Das ist diabolisch. Aber, und jetzt kommt der Knackpunkt, wenn mir das gelänge, könnte es ja kaum einer erfassen. Mein Name würde ziel- und planlos durch die Köpfe einiger Weniger schwirren und nicht für immer bestehen, sondern im entstehenden Chaos auf nimmer wiedersehen versinken. Das war es dann mit der Berühmtheit. Außerdem gibt es klassische Lexika ja gar nicht mehr. Damit ist der Traum geplatzt.

Konsequenz: ich mach es dann mal nicht.

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