filmgedanken

Geständnisse – Confessions

In drama, thriller on Juni 1, 2012 at 4:00 am

OT: Kokuhaku, Japan 2010, R, B: Tetsuya Nakashima, B: Kanae Minato

Die vielzitierte Stille vor dem Sturm!

Von einem lauen Lüftchen gestreift. An der eigenen Nase vorbeigewischt, dann an selbiger herumgeführt, nur um eingestehen zu müssen: das Lüftchen wird unweigerlich einem maskiertem Sturm weichen, der mich mit- und dann umreißt.

Kurz wieder auf den eigenen Beinen stehen, um von einem weiteren Stoß erneut zu Boden gerissen zu werden. Den Staub vieler vergangener Jahre von den Augen geklopft. Nun wieder frei sehen können. Frei auf die Kunst. Die Kunst mein Herz, meinen Verstand, ja, mich in Gänze begeistern zu können.

So wunderbar dasangenehme Gefühl von Vertrautheit, daß mich in den ersten Minuten geradezu heimsucht.

Und das nur wegen der nostalgischen Verklärung eines leicht zu beeindruckenden jugendlichen Verstandes. Doch bis heute ungetrübt.

Erwartungen werden geschürt. Eine Erwartungshaltung besteht. Vielleicht ist es auch eine Konditionierung über Wiederholung. Es gibt nur einen Weg. Es kann, es darf nicht anders weitergehen.

Ein Nadelstich bei jeder Abweichung. Und nicht nur in einer weit entfernten Galaxis. Auch hier, auf unserem Planeten. Nicht vor langer Zeit, sondern 1954 (ok, je nachdem von wo man schaut auch eine lange Zeit)

Verrückt!

„to cinematic perfection“

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