filmgedanken

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Happy – Go – Lucky

In Uncategorized on März 12, 2012 at 8:43 pm

OT: Happy – Go – Lucky, UK 2008, R, B: Mike Leigh

happy go lucky

Freddy Krüger?

Jason Vorhees?

Michael Myers?

Jigsaw?

Chromeskull?

Marie?

Nein!

Hass, Furcht, Verwirrung und Verlorenheit. Ich frage mich ständig warum.

Keine Antworten, keine Erlösung. Und zum Ende bricht mich das Gezeigte. Keine Kraft zum Weinen, keinen Mut zum Lachen. Verstörung! Scherben und Elend…

 

Antwort:

 

 

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Nightmare

In Uncategorized on März 2, 2012 at 4:27 pm

OT: Nightmare, USA 1981, R, B: Romano Scavolini

Glaube kann Berge versetzen. Davon sind einige Menschen überzeugt. Glaube kann aber noch viel mehr, als nur Berge versetzen. Welchen Zweck soll das Versetzen von Bergen auch haben? Man könnte die ein oder andere Küste tiefgelegener Länder vor dem Abschmelzen der Pole sichern. Natürlich nur so eine alberne Überlegung.

Darum soll es ja hier auch nicht gehen. Glaube kann einem aber verdeutlichen, daß die Vorstellung, vielleicht auch die Phantasie stärker ist, als die Wirklichkeit.

Wirklichkeit in Bezug auf Film ist natürlich ein in sich bestehendes Paradoxon. Wie die Feststellung Haie seien an Land langsamer, als im Wasser.

Warum also glaube ich einem Gerücht, welches mir bislang in einigen Jahren von Filmversessenheit nie untergekommen war? Auf einmal begegnet mir ein Film, der mich in dem, was ihn ausmachen soll in meiner Teenagerzeit sicher hätte aufhorchen lassen. Lustigerweise stammt der bei mir angekommene Teil des Hypes nicht aus dem Internet, einem einschlägigen Magazin, oder womöglich einem zwielichtigen Gespräch bei einem Filmfestival. Die aberwitzige und um Nichts in der Welt zu haltende Übertreibung stammt aus meiner eigenen Umgebung. Mag sein, daß der Blödsinn dort auf einem der oben genannten Wege eingedrungen war. Trotzdem macht es diese Erkenntnis nicht besser.

Heute, da opfere ich kostbare Schlafenszeit, nur um nicht vielleicht doch eine schmutzige Perle vergessener Zeiten zu verpassen. Auf der Suche nach dem Niegesehenen, dem Schockierenden, dem Endgültigen wälze ich mich immer wieder im Dreck. Mache mich dabei sehr schmutzig – fühle mich danach zumindest so – doch lerne nichts daraus.

Vielleicht ein bißchen kritischer zu werden? Vielleicht!